Dienstag, 29. Juni 2010

Der perfekte Krautsalat

Dieser Salat ist einfach perfekt zum Grillen oder fürs Picknick...auch für sonst nicht so Salat-Begeisterte.
Der Ahornsirup im Dressing harmoniert super mit der leichten Säure der Buttermilch. Um den Salat etwas leichter zu machen, kann man immer etwas weniger Majo und einfach mehr Buttermilch verwenden. Ich hab diesen Salat schon in mehreren Variationen gemacht wobei Wirsing sich als besser als normaler Weißkohl erwiesen hat. Erstmal lässt er sich viel leichter schneiden, wenn man keinen Krauthobel besitzt und auch die feineren, weicheren Blätter des Wirsings schmecken mir besser.
Statt Ahornsirup kann man auch Honig verwenden und statt Pecannüsse zum Beispiel Walnüsse.
Den Sellerie sollte man aber auf keinen Fall weglassen auch wenn man ihn sonst nicht mag!
Man kann den Salat gut über Nacht durchziehen lassen aber ich mag ihn aber frisch am liebsten.


Zutaten:

1/2 Kopf Wirsing
2 Möhren
2 Stangen Sellerie
2 Frühlingszwiebeln
4 EL Majo
100 ml Buttermilch
2 TL Ahornsirup
1 TL Essig
Salz & Pfeffer
eine Hand voll Pecannüsse (grob gehackt)

Das Gemüse klein hacken, schneiden oder hobeln.
Das Dressing zubereiten, gut abschmecken und zum Salat geben.
Zum Schluss noch die Nüsse zugeben.
Fertig!


Krautsalat zusammen mit Tofuwürsten, Olivenciabatta und Honig-Senf-Soße. Yam.

Montag, 21. Juni 2010

Käsekuchen mit Blaubeeren

Zutaten für den Teig:

150 g Mehl

75 g Butter

50 g Zucker

1 Prise Salz

1 Eiweiß

Zutaten für die Creme:

500 g Magerquark

200 g Frischkäse

3 Eier

1 Eigelb

Schale von 1/2 Zitrone und etwas Zitronensaft

1 EL Mehl

100 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

125 g Blaubeeren

Zubereitung:

Aus dem Mehl mit Butter, Zucker, Salz und einem Eiweiß einen Mürbeteig kneten und in den Kühlschrank legen.

Die Zutaten für die Creme verrühren.

Den Teig in einer großen Auflaufform dünn ausrollen und mit einer Gabel einstehen.

Bei 200°C 15 Minuten backen.

Anschließend die Creme einfüllen und glattstreichen und mit den Blaubeeren belegen.

Nochmal bei 200°C 15 Minuten backen, danach nochmal bei 100°C ungefähr 45 Minuten.

Samstag, 19. Juni 2010

Buchweizen-Risotto mit Pilzen

Ein tolles, einfaches Rezept. Kein klassisches Risotto aber sehr lecker!

Zutaten:

150 g Buchweizen

Gemüsebrühe

Gemischte Pilze (ich habe Champignons und Austernpilze verwendet)

1 EL Butter

1 EL Olivenöl

1 Zwiebel, fein gehackt

1 Knoblauchzehe, fein gehackt

2 EL Mascapone

Zubereitung:

Den Buchweizen in der Gemüsebrühe etwa 20 Minuten garen, bis er weich ist und anschließend abgießen.

Die Pilze in Stücke teilen und in einer großen Pfanne die Butter zusammen mit dem Olivenöl erhitzen.

Zwiebel und Knoblauch darin anbraten und die Pilze zugeben.

Bei geschlossenem Deckel ein paar Minuten garen.

Die Pilze zusammen mit dem Mascapone zum Buchweizen geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mittwoch, 9. Juni 2010

Holunderblütengelee und Holunderblüten-Biskuitrolle

Für das Holunderblütengelee habe ich ungefähr 5 frisch gepflückte Blütendolden in einem Liter naturtrübem Apfelsaft mit einer halben Zitrone über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.
Am nächsten Tag wurde der Saft dann mit einer halben Tüte Gelierzucker aufgekocht und heiß in Gläser gefüllt.

Rezept für Holunderblüten-Biskuitrolle:

3 Eier
100g Zucker
75g Mehl
1 Pck. Vanillepudding
1 TL Backpulver
200g Sahne
200g Magerquark
1 Pck. Vanillezucker
10g Puderzucker
5 Holunderblütendolden
etwas Zitronenschale
100g Holunderblütengelee

Die Holunderdolden in eine verschließbare Schüssel geben und mit der Sahne übergießen, über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag die Eier trennen. Eigelb mit Zucker schaumig schlagen.
Mehl, Puddingpulver und Backpulver mischen, zum Ei-Zucker-Gemisch geben und unterrühren. Eiweiß steif schlagen und unterziehen. Den Biskuitteig auf ein Blech gießen, glatt streichen und bei 180° Ober- und Unterhitze ca. 15 Minuten backen. Noch heiß mit Hilfe eines Küchentuchs einrollen und eingerollt gut abkühlen lassen.

Die Holunderblütendolden aus der Sahne nehmen. Die Sahne mit Zitronenschale und Vanillezucker mischen und steif schlagen. Den Quark und den Puderzucker unterrühren.

Die Biskuitrolle mit Holunderblütengelee bestreichen. Die Quarkcreme auf den Biskuit streichen und den Biskuit wieder einrollen. Für einige Stunden in den Kühlschrank stellen.


Nur das Einrollen muss ich noch etwas üben ;)

Samstag, 29. Mai 2010

Wochenende...






Es gab verschiedenes gegrilltes Gemüse mit Olivenöl und Thymian, Kartoffelscheiben mit Rosmarin, Tofu Rosso, Ziegenmilch-Joghurt mit Schnittlauch und normalen Joghurt mit Minze und Brunnenkresse.

Mein erstes Sauerteigbrot

Bisher habe ich Brote und Brötchen nur mit einfacher Hefe gebacken. Zwar mit verschiedenen Mehlsorten, Körnern usw. aber an Sauerteig hatte ich mich bisher nicht rangetraut.

Letztes Wochenende habe ich dann endlich meinen ersten Sauerteig angesetzt.
Die recht ausführliche Anleitung dafür habe ich bei "Chefkoch" gefunden.

Hier ein paar Grundregeln:

Man sollte nie 405er Mehl verwenden, für Brot eignen sich:
Roggenmehl: Type 815, 997, 1150, 1370, 1740
Dinkelmehl: Type 630, 812, 1050
Weizenmehl: Type 550, 812, 1050, 1600
Auch Vollkornmehle sind bestens für die Herstellung eines Sauerteiges geeignet.

Er sollte bei der Herstellung immer an einem warmen Ort ruhen, nicht anders eigentlich als die Hefe. Es darf nicht wärmer als 40°C sein, am besten sind Temperaturen von 30-35°C geeignet aber auch 25°C sind vertretbar, hier braucht die Säuerung nur etwas länger bzw. sie geht langsamer voran.

Der Weizensauerteig ist mild im Geschmack und für helle Brote geeignet.
Am beliebtesten und auch bekanntesten ist der Roggensauerteig; er riecht säuerlich und gibt dem Brot eine fein-saure Note.

Wenn man Brot mit Sauerteig bäckt, braucht man keine Hefe mehr. Nur wenn er ganz frisch ist, braucht man für die ersten Brote ein bisschen Hefe, da der "frische" Sauerteig noch nicht so triebstark ist wie älterer Sauerteig.

Die Herstellung des Sauerteiges erfolgt in 5 Schritten und dauert genau 5 Tage, er sollte immer waffelteigartig von der Konsistenz her sein.

1. Tag: 100 g Mehl mit 100 ml lauwarmem Wasser in einer sehr großen Schüssel mischen und mit einem Teller abgedeckt an einen warmen Ort stellen. Nach 12 Stunden den Teig kurz mit einem Holzlöffel umrühren und wieder ruhen lassen.

2. Tag: nach weiteren 24 Stunden nun 50 g Mehl und 50 ml lauwarmes Wasser zu dem Teig geben und kräftig umrühren; wieder abdecken und zurück an den warmen Ort stellen. Diesmal den Teig 24 Stunden ruhen lassen

3. Tag: nach den 24 Stunden nun wieder 100 g Mehl und 100 ml lauwarmes Wasser zu dem Teig geben und wieder kräftig umrühren. Die Schüssel abdecken und zurück an den warmen Ort stellen, den Teig diesmal wieder nach 12 Stunden stark rühren und wieder ruhen lassen

4. Tag: nach weiteren 24 Stunden nun wieder 100 g Mehl und 100 ml lauwarmes Wasser zu dem Teig geben und wie immer kräftig umrühren. Wieder abdecken und zurück an den warmen Ort stellen und den Teig noch einmal 24 Stunden ruhen lassen

5. Tag: nun kann der Sauerteig verbacken werden

Ich habe meinen Sauerteig mit Roggen-Vollkornmehl angesetzt und fleißig jeden Tag gefüttert.
Nach ungefähr drei Tagen fing er an kleine Blasen zu werfen und etwas sonderbar zu riechen (fand mein Freund auf jeden Fall).
Leider sind es in der Wohnung meist unter 25°C. Also eigentlich ein bisschen zu kalt.
Am sechsten Tag habe ich dann endlich mein erstes Brot gebacken (mit Unterstützung von ein bisschen Hefe). Ich hätte wohl besser eine Kastenform verwenden sollen, denn das Brot war eher ein recht harter Fladen.
Geschmeckt hat es trotzdem. Auf jeden Fall in Richtung Graubrot vom Bäcker ;)
Der Sauerteig hat jetzt erstmal im Kühlschrank ein kühles Plätzchen gefunden an dem man ihn, wie ich gelesen habe, sehr lange aufheben kann. Nur gefüttert werden will er ab und zu noch.


Cannelloni mit Ricotta-Spinat-Füllung

Hier ist jetzt auch endlich das Rezept für die Cannelloni die ich vor einiger Zeit gemacht habe.
Für die Füllung habe ich frischen Spinat verwendet, wobei man für 500g ja eine ziemlich große Tüte nach Hause trägt, von der nach dem Kochen nur noch ein kleines Bündel übrig bleibt.
Ich finde aber es lohnt sich aber trotzdem frischen Spinat zu verwenden.
Ich habe schon kompliziertere Cannelloni- und Lasagnerezepte versucht aber dies ist auf jeden Fall eins der besten...einfach und sehr lecker!


Zutaten:
1 Knoblauchzehe, zerdrückt
1 Zwiebel, fein gehackt
3 EL Olivenöl
1 Pck passierte Tomaten
500g frischer Spinat
250g Ricotta
200g Creme fraiche oder saure Sahne
2 Eier, verquirlt
Käse zum Überbacken (z.B. Mozzarella)
Canelloni (so viele wie in eine Auflaufform passen, am besten vorher ausprobieren)
Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Knoblauch und Zwiebel im Öl andünsten und die passieren Tomaten zugeben.
Zugedeckt etwa 20 Minuten köcheln lassen.
Den gewaschenen Spinat nass in einen großen Topf geben und zusammenfallen lassen.
Anschließend gut abtropfen lasen, ausdrücken und grob hacken.
Den Ricotta mit den verquirlten Eiern mischen, den Spinat zugeben und ordentlich würzen.
Die Cannelloni mit der Spinat-Ricotta-Mischung füllen (ich habe es einfach mit den Händen gemacht, nicht schön aber es funktioniert) und in die Form geben.
Tomatensoße darauf geben, mit Käse gedecken und 20-30 Minuten bei 200°C in den Ofen geben. Am besten kurz abkühlen lassen wenn die Form brodelt heiß aus dem Ofen kommt.
Schmeckt sogar am nächsten Tag direkt kalt aus dem Kühlschrank noch wunderbar ;)